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Anforderungen an Feuerstätten BImSchVO & Co.

BImSchV (Deutschland)

Durch die Revision der „Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes“ - kurz 1. BImSchV – werden erstmals in Deutschland auch die Emissionen von Kleinstfeuerungsanlagen wie z.B. dem klassischen Kamin- oder Kachelofen geregelt. Diese gelten seit dem 22.03.2010.

Nähere Infos finden Sie hier: http://www.bmub.bund.de/themen/gesundheit-chemikalien/gesundheit-und-umwelt/luftreinhaltung/kaminoefen-und-andere-holzfeuerungsanlagen-im-haus/

Die neue 1. BImSchV gilt in zwei Stufen für die einzuhaltenden Emissionsgrenzwerte vor, wobei die erste Stufe unmittelbar mit In-Kraft-Treten der neuen Verordnung verknüpft ist. Die zweite Stufe tritt ab dem 1.01.2015 mit noch niedrigeren Grenzwerten in Kraft.

Das bedeutet, dass Öfenbesitzer diese austauschen oder nachrüsten müssen wenn ihre Typenprüfung vor 1975 stattgefunden hat, oder deren Ausstoß die gesetzlichen Grenzwerte der 2.Stufe der BImSchVO überschreitet.

Für Öfen die zu viele Emmissionen ausstofen, tritt schrittweise die Nachrüstpflicht ein:

- Anlagen, die bis zum 31.12.1974 errichtet wurden oder keine Datumsangabe haben, müssen bis zum 31.12.2014nachgerüstet oder ausgetauscht werden

- Geräte die zwischen 1975 & 1984 gebaut wurden bleibt bis Ende 2017 Zeit

- Anlagen von 1985 bis 1994 bis Ende 2020

- und Modelle seit 1995, die die Grenzwerte nicht einhalten können bleibt Zeit bis Ende 2024

- Ausnahmen gibt es für Kochherde, Grundöfen, Badeöfen, Backöfen und offene Kamine, die nur gelegentlich benutzt werden, sowie für Öfen, die vor 1950 gebaut wurden

Typenprüfung für jede Feuerstätte

Jede häusliche Feuerstätte, die in Deutschland in Verkehr gebracht wird, ist seit jeher einer so genannten Typenprüfung zu unterziehen. Hierbei wird die Einhaltung der relevanten DIN- bzw. DIN EN-Normen überprüft und es werden zum Teil auch die Emissionswerte gemessen. Damit liegt für viele Geräte bereits ein neutraler Nachweis der Emissions- und Staubwerte vor.

Die Geräteprüfung erfolgt herstellerneutral in einer der sieben unabhängigen und staatlich benannten deutschen wie z.B. der Feuertättenprüfstelle TÜV SÜD oder in einer der anderen nationalen oder europäischen Prüfstellen für Feuerstätten.

Neben der obligatorischen Typenprüfung führen die Prüfstellen auf Antrag auch weitere Messungen durch und erteilen hierüber auch entsprechende Zertifikate. Bedeutsam ist dies insbesondere für die Betriebserlaubnis für Festbrennstofffeuerstätten in bestimmten Kommunen.

 

Brennstoffverordnung München

Münchner Stadtrat genehmigt am 27.07.2011 strengere Brennstoffverordnung (Münchner Brennstoffverordnung BstV 2011)

Wer sich in München einen Ofen anschafft, muss seit Herbst 2011 auf neue rechtliche Regelungen achten. Der Stadtrat hat jetzt die Brennstoffverordnung verschärft. Die Münchner Regelung geht damit deutlich über die derzeitigen Anforderungen des Gesetzgebers (1. Bundesimmissionsschutzverordnung) hinaus.

Beim Neukauf von handbeschickten Geräten für feste Brennstoffe (zum Beispiel Scheitholz, Holzpellets, Briketts), die zusätzlich zur Zentralheizung betrieben werden, müssen in München künftig die Grenzwerte beachtet werden, die bundesweit ab 1. Januar 2015 gelten (1. BimSchV, Stufe 2).

Mit der Verschärfung wird der Grenzwert für Kohlenmonoxid um etwa 17 Prozent und für Staub um rund 47 Prozent niedriger sein als bisher. Für Neuanlagen gilt künftig ein Staubgrenzwert von 0,04 g/m3 und ein Grenzwert für Kohlenmonoxid von 1,25 g/m3.

Bei Pelletöfen ist der Staub-Grenzwert aufgrund der besseren Verbrennungsleistung mit 0,02 g/m3 etwas niedriger angesetzt. Der in der Münchner Brennstoffverordnung zusätzlich festgelegte Grenzwert für Stickoxide NOx bleibt mit 0,2 g/m3 unverändert.

Für ältere Anlagen, die bereits betrieben werden, gilt zunächst eine Übergangsregelung. Auch beim Anmelden einer Anlage wird sich einiges ändern.

 

Brennstoffverordnung Regensburg

Verordnung der Stadt Regensburg über die Verwendung fester Brennstoffe (Brennstoffverordnung - BStV) vom 01. Dezember 2010

Die Stadt Regensburg hat mit der Brennstoffverordnung -BStV- vom 01.12.2010 im Stadtgebiet Regensburg eine Verschärfung der bisher bestehenden Brennstoffverordnung hinsichtlich des Verbots von Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe wie Kaminöfen, Kachelöfen/Kamineinsätze, aber auch Holz-Heizkessel zum Schutz vor „schädlichen Einwirkungen durch Luftverunreinigungen durch ortsfeste Feuerstätten für feste Brennstoffe" durchgeführt.

Neu zu der bisherigen Regelung:

  • Aufnahme eines Grenzwertes von Stickoxiden NOx (< 200 mg/m³)
  • Eine Unterscheidung von Feuerstätten mit und ohne Wasserwärmetauscher. Für Einzelfeuerstätten mit Wasserwärmetauscher wurde der Grenzwert der staubförmigen Emissionen von 75 mg/m³ auf 50 mg/m³ gesenkt. Für Einzelfeuerstätten ohne Wasserwärmetauscher bleibt der bestehende Grenzwert für die staubförmigen Emissionen weiterhin bei 75 mg/m³ bestehen.
  • Anforderung, dass Einzelfeuerstätte für feste Brennstoffe nur als Zusatzheizung zu einer bestehenden Hauptheizung errichtet werden und die Nennwärmeleistung der Einzelfeuerstätte auf den Wärmebedarf des zu beheizenden Raumes auszulegen ist. Eine Überdimensionierung ist nicht zulässig. Bei wasserführenden Feuerstätten muss lediglich die raumseitige Nennwärmeleistung der Einzelfeuerstätte auf den Wärmebedarf des zu beheizenden Raumes ausgelegt werden. Die alte Begrenzung für Einzelraumfeuerstätten bis zu einer maximal zulässigen Nennwärmeleistung von 15 kW entfällt.
  • Anforderungen für Zentralheizungsanlagen (Kessel für Holzpellets und Holzhackschnitzel, Vergaserkessel für Scheitholz oder Kombinationskessel für Holzpellets bzw. Holzhackschnitzel und Scheitholz) hinsichtlich dem Kesselwirkungsgrad (> 89%), der Emissionen Kohlenmonoxid CO (< 250 mg/m³), staubförmige Emissionen (< 50 mg/m³) und der Stickoxide NOx (< 50 mg/m³) bei Nennwärmeleistung.
  • Scheitholzvergaserkessel sind nur genehmigungsfähig, sofern es sich um Anlagen mit Leistungs- und Feuerungsregelung zur Wärmeerzeugung mit ausreichend bemessenem Pufferspeicher handelt.

 

Aachener Festbrennstoff-Verordnung (FBStVO) / Brennstoffverordnung

Am Samstag, 9.10.2010, ist in Aachen die neue Festbrennstoff-Verordnung in Kraft getreten. Ofenbesitzer müssen sich danach im gesamten Stadtgebiet auf neue rechtliche Regelungen zum Betrieb ihrer Anlagen einstellen. Sie müssen beim Neukauf von Geräten mit Festbrennstoffen (zum Beispiel Scheitholz, Holzpellets, Briketts, etc.) die besonderen Grenzwerte beachten.

Als bislang erste Stadt in Nordrhein-Westfalen wird die Stadt Aachen eine Festbrennstoffverordnung einführen, die den Ausstoß von Schadstoffen von geschlossenen Heizöfen reglementiert. Am Dienstag, den 26.  Januar 2010, hat der Klima- und Umweltausschuss die Verwaltung einstimmig damit beauftragt, eine Richtlinie auf den Weg zu bringen, die für Kleinfeuerungsanlagen Grenzwerte vorschreibt, die nicht überschritten werden dürfen.

Gemäß dieser kommunalen Verordnung dürfen Einzelraumfeuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung zwischen 4 und 15 kW, die mit Holz, Rinde, Hackschnitzel, Sägemehl, Presslinge, Holzpellets, Stein-, Braun- oder Grillkohle sowie Brenntorf betrieben werden, künftig nicht mehr als 40 mg/m3 und 1250 mg/m3 CO (beides bei 13% O2-Bezug) emittieren. Für Altanlagen, die vor Inkrafttreten der Verordnung errichtet und in Betrieb genommen wurden, gelten Grenzwerte von 75 mg/m³ Staub oder 2000 mg/m³ Kohlenmonoxid CO. Sie müssen bis zum 31. Dezember 2014 mit entsprechenden Filteranlagen nachgerüstet oder stillgelegt werden.

Ältere Öfen müssen bis 31. Dezember 2014 mit Filtern nachgerüstet werden, um diesen Bedingungen zu genügen. Hintergrund ist der Feinstaubausstoß von Altgeräten, der nach einer Studie des Umweltbundesamtes in der Summe inzwischen die Höhe der Emissionen des gesamten KfZ-Verkehrs in Deutschland erreicht hat. Die Stadt Aachen hat sich in einem Luftreinhalteplan, der in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Köln erstellt worden ist, dazu verpflichtet, den Feinstaubausstoß zu reduzieren. Die EU-Grenzwerte wurden in der Vergangenheit mehrfach überschritten. Zahlreiche Maßnahmen wurden auf den Weg gebracht, um die Luftqualität in Aachen zu verbessern. Die neue Festbrennstoff-Verordnung, mit der in Aachen bei neuen Öfen die zweite Stufe einer bundesweiten Regelung vorweg genommen wird, gehört ebenfalls dazu. Damit wird in Aachen die Einführung einer Umweltzone.

Für wen gilt die Aachener Brennstoffverordnung?

Die Aachener Brennstoffverordnung regelt den Betrieb sogenannter Einzelraumfeuerungsanlagen – zum Beispiel Kaminöfen und Kachelöfen, die mit Festbrennstoffen (wie z.B. Scheitholz, Holzpellets, Briketts etc.) befeuert werden. Die Verordnung gibt an, wie viel Schadstoffausstoß – vor allem beim Feinstaub – dabei maximal entstehen darf.

Die Aachener Verordnung lehnt sich eng an die Grenzwerte und fachlichen Vorgaben der bundesweit seit März dieses Jahres gültigen Neufassung der „Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (1. BImSchV)“ – der sog. Kleinfeuerungsanlagenverordnung - an. Für Neuanlagen gelten die schärferen Grenzwerte der 2. Stufe jedoch ab sofort; für Altanlagen wurden einheitliche, jedoch verkürzte Übergangsfristen und strengere Grenzwerte festgelegt.

Muss mein bestehender Ofen sofort überprüft und ggf. abgeschaltet werden?

Besitzer bereits eingebauter Öfen haben noch etwas Zeit, die Anforderungen der Aachener Verordnung zu erfüllen. Spätestens bis zum 31. Dezember 2014 müssen Maßnahmen umgesetzt sein, wenn der alte Ofen die Schadstoffwerte nicht einhält. Altanlagen dürfen max. 75 mg/m³ Staub und 2000 mg/m³ CO emittieren.